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CORONA-SOLIDARITÄT?
ImobilienIn der Zeit der Krise wird viel von Solidarität gesprochen. Solange das Volk Solidarität lebt, ist alles gut. Nur, wie sieht es bei den grossen Playern aus? Der Lockdown geht jetzt schon gute fünf Wochen und da haben gerade die kleineren Geschäfte Mühe ihren Verpflichtungen nachzukommen, denn sie haben keine Einnahmen mehr. Wie ein Kassensturzbericht vom 21. April 20 zeigt, sind die Vermieter zum grossen Teil erbarmungslos. Der Bundesrat hat keine Bestimmungen herausgegeben, wie es sich mit den Mieten verhält. Das Einzige, was zu hören war, dass man zusammensitzen und dabei einen Mieterlass oder zumindest eine Reduktion aushandeln solle. Was passiert jetzt? Trotz Gesprächen werden viele Mieter gemahnt und dabei gleich die Kündigung inkl. Mahnspesen angedroht. Das empfinde ich als eine absolute Schweinerei. Von „kleinem“ Vermietern hört man ständig, dass sie im Moment äusserst grosszügig reagieren, aber die „Grossen“, die sich bisher eine goldene Nase verdient haben zeigen nun ihr wahres Gesicht: Abkassieren bis der letzte Tropfen Blut ausgepresst ist und dann die Menschen wie eine heisse Kartoffel fallenlassen. In den Medien höre und lese ich aber gerade von grossen Firmen, dass wir zusammenstehen müssen. Ja toll, das Zusammenstehen bedeutet für sie wohl einfach abkassieren und entsorgen.

Es ist vom Bundesrat befremdlich, dass er „Zwangsferien“ verordnet und sich dabei aber bei den Mieten aus der Verantwortung schleicht. Liebe Regierung, ihr habt den Lockdown verfügt, dann übernehmt bitteschön auch die volle Verantwortung. Dem Volk sind die Hände gebunden und es ist jetzt jeder Willkür ausgesetzt.

Dass es übrigens auch anders geht, zeigt die Valiant-Bank. Diese hat jedem ihrer Geschäftsmieter für zwei Monate den Zins erlassen. Bravo und für den Rest der Geldhaie: Schämt Euch in Grund und Boden! /Hegi

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