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Food Waste

apple 3040132Erst gerade konnte man in verschiedenen Medien Folgendes lesen: «Food Waste ist so schlimm wie das Fliegen!» Und weiter: «Die Verschwendung von Essen erzeugt so viele Umweltbelastungen wie die Hälfte aller Autos – und genauso viel Kohlendioxid wie der Flugverkehr. Der Bund arbeitet an einem Aktionsplan».Ein Drittel aller in der Schweiz produzierten oder importierten Lebensmittel landet nicht auf dem Teller – sondern im Abfall.  Gemäss UNO leiden weltweit 821 Millionen Menschen Hunger, also jeder neunte hat nicht genug zum Essen. Weggeworfene, eigentlich essbare Nahrungsmittel, international mit dem Begriff «Food Waste» bezeichnet, sind aber nicht nur moralisch anstössig. Sie tragen auch erheblich zum CO2-Ausstoss bei – und mithin zum Klimawandel, wie eine neue Studie der ETH im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU) zeigt. Das mit dem Wegwerfen, dass empfinde ich auch als ein Problem. Was das CO2 aber anbelangt, geht mir dies gelinde gesagt langsam auf den Sack. Aber eins nach dem anderen. Überall wo ich mich über Food Waste informiere, wird in erster Linie das normale Volk wieder einmal an den Pranger gestellt und danach die Gastronomie und der Detailhandel. Kein Wort kann ich über die krankhaften Normen der Politik und Industrie lesen. Da muss eine Banane x% Krümmung haben, ansonsten darf sie nicht in den Handel. Eine Kartoffel muss ebenfalls eine gewisse Grösse haben, ist sie zu klein oder zu gross, dann wird sie entsorgt. So verhält es sich mit dem meisten Gemüse und den Früchten. Also, wie krank ist das denn? Jeder Neunte auf diesem Planeten hat zu wenig zu essen, und wir schmeissen Lebensmittel einfach in die Tonne, weil sie die Normen nicht erfüllen. Alles wird auf Norm gezüchtet. Deshalb schmeckt dieser "Scheiss" auch nicht mehr wirklich anziehend. Eine Tomate kann man überspitzt gesagt, vom Geschmack her kaum noch von einem Apfel unterscheiden, aber Hauptsache sie ist auf Norm getrimmt. Und dann kommen solche hirnrissigen "Spezialisten" und zeigen mit dem Zeigfinger auf den Endverbraucher, weil er zu viel Esswaren wegschmeisst. Ich stell einfach einmal in die Runde, dass der normale Haushalt, im Gegensatz zur Industrie, einen kleinen Prozentsatz vom Essen auf den Müll schmeisst. Aber darüber wird kein Wort verloren. Klar, auch der Endverbraucher sollte auf sorgsamen Umgang mit dem Essen achten, nur sollten diejenigen, die solch verblödete Normen entwickeln, mit gutem Beispiel voran gehen. Natürlich wird eine solche Studie auch gleich so "verpackt", dass man noch den Aspekt vom CO2 in Betracht zieht. Da habe ich Folgendes in einer Zeitung gelesen: "Bleibt die Tomate, die in den Kompost wandert, ewig eine Tomate? Wird sie nicht viel mehr zersetzt und das CO2 als GAS freigesetzt? Dazu kommt die ganze Produktion, Wasser, Dünger, Transport, Verarbeitung - jeder Schritt verursacht CO2-GAS und das ist total sinnlos, wenn sie dann weggeworfen wird... Foodwaste im Privatleben kann man durch bessere Information verringern, aber die grosse Menge fällt doch bei den Detailhändlern an!" So, die Politiker haben uns die Normen auf das Auge gedrückt. Genau dieselben Politiker, die uns mit Abgaben und Steuern wegen dem CO2 belästigen. Also ehrlich, als normal denkender Mensch bin ich da völlig überfordert. Für mich macht dies alles keinen Sinn und ich fühle mich von gewissen Kreisen völlig verarscht. Täglich verhungern Menschen und wir haben nichts Besseres zu tun, als in die Natur hinein zu pfuschen. Sei es mit unsinnigen Normen, sei es mit der ganzen CO2-Hysterie. Ich frage mich, ist es denn überhaupt noch gestattet zu leben? Alles was lebt, setzt irgendwo Energien frei, "verschmutzt" auch die Luft und Umwelt und sei das nur, weil ein Lebewesen manchmal auf’s Töpfchen muss...

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