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Klimawandel
landscape 2806202 OnlineIch möchte gerade von Anfang an klarstellen, dass ich vom Klimawandel überzeugt bin..Was ich aber nicht glaube ist, dass der Mensch der Hauptschuldige daran ist. Zuviel wurden wir schon von den Politikern, Forschern und Wissenschaftlern angelogen. 
Seit meiner frühen Jugend gab es immer wieder solche Horrorszenarien. Ich erinnere mich an die frühen achtziger Jahre mit dem Waldsterben. 1981 prophezeite der deutsche Professor Bernhard Ulrich, dass die ersten grossen Wälder schon in den nächsten fünf Jahren sterben werden. Sie sollen angeblich nicht mehr zu retten sein. Die Medien und Politik sprangen natürlich auf diesen Zug auf. Der saure Regen war das Tagesthema und überall wurde von "Gift über den Wipfeln" gesprochen. Bilder apokalyptischer Landschaften mit grauen Baumskeletten und ohne sichtbares Leben flimmerten über die Fernseher. Und was ist daraus geworden 30 Jahre später? Es sollte eigentlich kein Baum mehr stehen. Ich sehe aber das Gegenteil, egal in welchen Ländern ich mich bewege. Als das Thema Waldsterben vom Tisch war, kam das Ozonloch. Auch da wurde uns die Hölle auf Erden prophezeit. Und natürlich war wieder einmal mehr, nur der Mensch an allem Schuld. Die Zerstörung der Ozonschicht wird durch Gase, allen voran die Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW), verursacht, die vor allem als Kühlmittel eingesetzt und in Spraydosen verwendet werden. Die Industrie reagierte natürlich sofort und verkaufte FKW-freie Kühlschranke und Spraydosen. Ein Milliardengeschäft. Nur, die Natur gibt selber auch ozonschädigende Verbindungen ab und Kreuzblütengewächse produzieren Methylbromid, das ca. 80mal schädlicher als FCKW ist. Meersalz oder Vulkanausbrüche sind auch schädlich. Nun ist es für all die Schwarzmaler und Profitgeier dumm gelaufen. Aber man konnte ja immerhin jahrzehntelang davon profitieren.Und heute? Jetzt ist eben der Klimawandel dran. Wiederum ist der Mensch der Hauptschuldige und wiederum wird die Wirtschaft mit der Angst belastet. Firmen, die Umwelttechnologien verkaufen wollen, tarnen Werbetermine als Informationsveranstaltungen, spannen - oft gegen gutes Honorar - willige Forscher ein, um vom Nutzen ihrer Produkte zu überzeugen. 
Ja, ich bin auch überzeugt vom Klimawandel. Das sieht man ja schon, wenn man sich unsere Gletscher anschaut. Der Klimawandel gab es aber schon immer und ist kein einzigartiges Phänomen. Daten der Temperaturmessungen gibt es verlässlich seit gut hundert Jahren. Und seit wann gibt es unseren Planeten? Können solche Daten und Theoriemodelle verlässlich sein? Intelligenter wäre es, nicht den Wandel mit einem Riesenaufwand für ein paar Jahrzehnte verhindern zu wollen, sondern weltweite Techniken für die Anpassung an den Wandel zu entwickeln, denn da liegt das grösste Potenzial für die zukünftige Wirtschaft. Mit der „sobito-Umstellungs-Strategie“ und den „Weltuntergangszenarien“ geht es letztlich um neue Profite, welche neue, aber sehr fragliche Unternehmen, was die Umweltbelastungen anbetrifft, auf Kosten der bisherigen generieren wollen.
Wir wollen unseren Planeten angeblich dazu zwingen, so zu funktionieren, wie wir es gewohnt sind und den Ist-Zustand zu zementieren. Richtig wäre es aber, dass wir uns dem Planeten anpassen würden und auch verstehen, dass wir vergänglich sind. Der Planet kann ganz gut ohne uns leben.

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