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Urs Schönbächler – der Tausendsassa

IMG 0125Name: Urs Schönbächler
Wohnort: Einsiedeln
Beruf: Selbständiger Allrounder

Herr Schönbächler, Sie betreiben das Geschäft „Schönbächler Baudienst GmbH». Was bieten Sie an?
Alles was den Leuten in den Sinn kommt: Umbauten, Sanierungen, Gartenarbeiten. Ausserdem Hauswartungen in und um das Haus. In diesem Bereich habe ich mit der GmbH eine feste Anstellung im Gebäudekomplex Grossmorgen. Fest definierte Grenzen haben meine Aufgaben aber dort nicht.

Im Winter arbeiten Sie ja am Skilift im Brunni. Welche Aufgaben nehmen Sie da wahr?
Laut Vertrag bin ich sogenannter Betriebsleiter, aber zwischenzeitlich fühle ich mich wie ein „Gango“. Ich sorge im Prinzip dafür, dass der Skilift läuft und dazu gehört nun einmal alles, was der Winter so mit sich bringt. Das fängt schon vor Saisonbeginn mit dem Aufstellen des Zauberteppichs an. Wenn der erste Schnee da ist, kommen die Pistenmarkierungen, Netze, Absperrungen, etc. Um das Ganze zu beschleunigen wurde seit diesem Winter in eine Beschneiungsanlage investiert. Auch das zählt neu zu meinen Aufgaben.
Die Piste präpariere meistens ich. Das heisst abends, wenn die Leute heimgehen, bleibe ich noch 2-3 Stunden und bereite den Schnee für den nächsten Tag vor. Wenn es dann schneit, steht man stattdessen am nächsten Morgen früher auf und macht es, währenddem die anderen Mitarbeiter schaufeln, fräsen oder auf sonstige Weise versuchen die Schneemassen zu bewältigen, bevor die ersten Gäste kommen.

Was mögen Sie Bezirk Einsiedeln?
Die Klosterkirche, unsere Schanzen... haha (Sarkasmus).
Es ist eigentlich nichts Bestimmtes, was ich so benennen könnte. Aber ich bin hier aufgewachsen, es ist meine Heimat. Hier kenne ich alle, alle kennen mich. Wenn ich durchs Dorf fahre, winke ich bekannten Gesichtern zu, beim Znüni trifft man alte Bekannte wieder und ich kenne die Strassen und Gässchen wie meine Westentasche.

Was mochten Sie besonders an Ihrer Kinderzeit?
Ich mochte es Kind zu sein (Das bin ich heute „öbä diä“ noch). Meine Zeit habe ich zum grössten Teil draussen verbracht, denn mit 12 Geschwistern lernt man den Platz zu schätzen. Im Gegensatz zu heutigen Kindern war immer jemand da, mit dem man sich draussen herumtreiben und im Schlamm spielen konnte. Wir hatten vielleicht nicht so viel, aber was wir hatten, wussten wir zu schätzen.

Was sind Ihre Hobbys?
Ich mag alles, wo ich mich handwerklich betätigen kann. Sei das beim Wohnmobil-Umbau oder in unserem Garten.

Was würden Sie tun, wenn Sie unsichtbar wären?
Gewissen Politikern einen Tritt in den Arsch geben. Das würde ich aber auch sichtbar machen.

Ihre drei liebsten Nahrungsmittel?
Landjäger, Cervelat, Käse. Und vielleicht Schokolade.

Womit kann man Sie überraschen?
Werkzeuge. Und vielleicht Schokolade. 

Welches ist die grösste Ungerechtigkeit auf der Welt?
Wie der Mensch mit der Umwelt umgeht.

Haben Sie einen offenen Wunsch?
Ewiger Nachschub an Zitronenkuchen. 

Was fällt Ihnen spontan zum Wort „Schnee“ ein?
Schaufeln…

Und zum Schluss, sagen Sie was Sie wollen…
Ade, merci.
/ Hegi

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