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Der Abschied vom Wachstum bringt kein Paradies auf Erden!

«Eine tote Wirtschaft zieht eine tote Gesellschaft nach sich».

WachstumKrisenzeiten lösen immer wieder grundsätzliche Fragen zum Zusammenleben in einer Gesellschaft aus. Die Ansichten über die Wege zum Wohlergehen und zu positiven wirtschaftlich-politischen Beziehungen zwischen den Völkern gehen weit auseinander. Die eine Seite will dem Wirtschaftswachstum weitgehend abschwören, damit ein friedliches Miteinander einkehren kann. Für die andere Seite ist Wachstum die Triebfeder für Forderungen, Leistungen und Erfolg. Natürlich ist jeder Weg immer wieder verletzlich. Es geht aber darum mit positiven Einstellungen die Anfälligkeiten zu verringern. Dies kann nicht durch Panikmache und einem gezielten Herbeireden von Krisen (u.a. Klimakrise, Biodiversitätskrise, Gesundheitskrise) geschehen, sondern es braucht vor allem gestärkte Menschen, realitätsnahe Mittel und ein eigenverantwortliches Handeln.

Der Höhepunkt des Wohlstandes wurde in der westlichen Welt in den 70er/80er-Jahre des letzten Jahrhunderts erreicht und gegenwärtig stagniert er oder im Rückzug in reichen wie in armen Ländern. Es wird also nicht mehr alles automatisch immer besser werden. Die Gegensätze nehmen zu und verschiedene Gruppierungen versuchen ihre Vorteile zu zementieren, was natürlich gegenseitige Spannungen auslöst. Das nach dem 2. Weltkrieg eingeführte Bruttoinlandprodukt (BIP) für die Wohlstandsmessung bildet sicher nicht alle Realitäten für die einzelnen Menschen ab und die Wohlfahrt wird heute durch Umweltprobleme verschiedenster Art eingeschränkt. Dazu kommen vor allem in der westlichen Zivilisation zunehmend individuelle Sinnprobleme zum Leben, zum Beruf und zur Freizeit. Diese Wohlstandsfolgen haben auch einen grossen Einfluss auf die Gesundheit, die sozialen Beziehungen und die persönliche Belastungsfähigkeit.

Für erfolgreiche Entwicklungen in einzelnen Staaten geht es jeweils um die richtigen Positionierungen zwischen gegensätzlichen Sichtweisen wie Sozialismus - Liberalismus, Mensch – Markt, Staatsordnung - Wirtschaftsordnung, Re-Nationalisierung – Globalisierung, Staatskontrolle – Wirtschaftskontrolle, Gemeinschaftssinn – Eigensinn, sozialer Ausgleich - Eigenverantwortung und dies ohne Belehrungen und Einmischung von aussen. Reformwillige glauben, dass mit einem Anteil von ca. 30% der Bevölkerung dominante Praktiken der Wirtschaft zugunsten einer Einschränkung des Wachstums für eine bessere Lebens- und Umweltqualität verändert werden können. Dagegen wollen Anhänger eines freiheitlichen Wirtschaftssystems keine Lebensferne, denn die ganze Natur ist auf Wachstum ausgerichtet. Die einen wollen verzichten und die Solidarität mit Umverteilungen fördern und die anderen wollen das Leben selbstverantwortlich steuern können. Je nachdem können Unternehmen (u.a. mit Gewinnen), Arbeitnehmer (u.a. durch Lohnsteigerungen) und der Staat (u.a. mit Steuerträgen) vom gewählten System mehr oder weniger profitieren.

Ein geordneter Umbau der Wirtschaft zwischen Markt und Mensch braucht vorerst einen Wertewandel, wo das Verzichten zu Gunsten der Lebensqualität sich für alle lohnen muss. Sicher kann nur ein rigoroser, weltweiter Umweltschutz ohne «wenn und aber» die Zukunft sichern. Dies hat aber absolut nichts mit dem natürlichen Klimawandel zu tun. Das Klima «retten und schützen» zu wollen, ist ein bewusst gewählter Nonsensbegriff zur Panikmache. Die momentane Kimaerwärmung kann nicht mit Milliardenausgaben abgewendet werden, denn Ursachen, Datenlage und Wirkungen sind wissenschaftlich überhaupt nicht gesichert. Bekanntlich kann die Wissenschaft nur «ein aktueller Stand des Irrtums» sein. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass viele Studien Provisorien sind und nicht halten, was sie versprechen. Es sind die Staats- und Mainstream-Medien, welche zusammen mit vielen wesensfremden Experten/Forschungsstellen und politischen Interessengruppen tagtäglich den «Klimanotstand» für eigene Interessen und Profite herbeireden und um das eigene Meinungsmonopol zusätzlich zu stützen werden berechtigte Einwände schnell als Verschwörungstheorien abgetan. 

Fazit
Wachstum und der stete Wandel, die Konstanten allen Lebens auf unserem Planeten, ermöglichen neue und kreative Entwicklungen in allen Bereichen. In wirtschaftlichen oder politischen Notzeiten können Änderungen weitgehend nur durch «diktatorische» Freiheitseinschränkungen durchgesetzt werden. Solche Zustände können aber auf die Dauer nicht aufrechterhalten werden. Wer nun die Wirtschaft, zwecks besserer Lebensqualität, weitgehend zu einem Nullwachstum umbauen will, verkennt die menschlichen und volkswirtschaftlichen Mechanismen und Realitäten. Global kann wohl gedacht werden, doch entscheidend ist das lokale Handeln. Das Verzichtenkönnen, durch die «Weltverbesserer» dauernd postuliert, funktioniert nur in aussergewöhnlichen Zeiten! Deshalb werden immer mehr Themen zu Problemen gemacht, in der Hoffnung, dass Panikmache die Menschheit weichklopfen und damit die Wirtschaft noch mehr leiden wird. /be  

 

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